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bundesweit radeln schon mit. Und Sie?

In diesem Jahr sind MdRzA und die documenta ideelle Partner

Den Zusammenhang zwischen Radfahren und der documenta erklärt die bundesweite Schirmherrin von „Mit dem Rad zur Arbeit“ und gleichzeitig Geschäftsführerin der documenta: Frau Annette Kulenkampff

Im Jahr 2017 findet zum 14. Mal die documenta statt, und ich möchte Sie herzlich einladen, diese mit dem Fahrrad zu erkunden und zu erleben. Die documenta zieht sich, wie viele von Ihnen wahrscheinlich wissen, beinahe durch den gesamten Kasseler Stadtraum – und im nächstem Jahr kommt dann Athen noch hinzu. Was bietet sich da mehr an als eine Entdeckungstour auf zwei Rädern?

Ich selbst werde mit gutem Beispiel vorangehen und das Auto, wann immer es möglich ist, stehen lassen. Das lohnt sich, denn jede documenta hinterließ Spuren im Stadtbild – künstlerische Spuren. Besonders die Skulpturen im öffentlichen Raum prägen das Bild Kassels als documenta Stadt. So ist der Stadtraum durchzogen von Wahrzeichen, die an überraschende und kontroverse Kunstwerke der letzten Jahrzehnte erinnern. Dazu kommen natürlich die neuesten Werke der documenta 14, die unter dem Arbeitstitel ‘Von Athen lernen’ steht. Das wird also noch einmal ganz besonders spannend, denn sie werden entlang des Parthenons radeln können, der im kommenden Jahr eben nicht nur auf der Akropolis in Athen, sondern auch auf dem Kasseler Friedrichsplatz zu bewundern ist, und zwar aus Büchern gebaut. Lassen Sie sich überraschen!

Von der Karlsaue in die Nordstadt, vom Bahnhof Wilhelmshöhe zum Kulturbahnhof, die künstlerischen Facetten und die vielfältigen Spielorte entdeckt man am besten auf dem Fahrrad.

Dazu kommt natürlich der Aspekt, dass sich eine Großveranstaltung wie die documenta Gedanken um Nachhaltigkeit und Ökologie machen muss. Schließlich wollen wir durch Kunstgenuss und Bildung positive Impulse in die Gesellschaft bringen. Die documenta hat es sich darum auf die Fahnen geschrieben, nicht nur beim Thema Mobilität, sondern auch in anderen Bereichen ein ökologisches und nachhaltiges Bewusstsein zu entwickeln, das nun bereits den Kurs zur documenta 15 im Jahr 2022 setzt.

Zunächst einmal freue ich mich jedoch darauf, Sie alle im Jahr 2017 in Kassel (und in Athen) begrüßen zu dürfen. Helfen Sie unserer Stadt, grün zu bleiben und gönnen Sie sich den Kunstgenuss unter freiem Himmel auf zwei Rädern. Machen Sie Ihre Radtour im Rahmen der documenta 14 zur Kunsttour.

Es grüßt Sie herzlich

Annette Kulenkampff
Geschäftsführerin documenta und Museum Fridericianum gGmbH

Über die documenta 14

Die documenta gilt als weltweit bedeutendste internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst.

Jede documenta ist ein einzigartiges Unterfangen, das sich ausgehend vom ursprünglichen Konzept der Künstlerischen Leitung über mehrere Phasen der Recherche und Diskussion entfaltet. Von lebendigen öffentlichen Debatten begleitet, dient sie als Forum zur Reflexion und Präsentation globaler Entwicklungen in der zeitgenössischen Kunst, Kultur und Gesellschaft und als ein Instrument, um Kunstgeschichte neu zu fassen und zeitgenössische Ausstellungspraxis neu zu bestimmen. Alle fünf Jahre zeigt die documenta einem internationalen Publikum aktuelle Richtungen auf. In ihrem über sechzigjährigen Bestehen hat sie ihren Ruf als sich stetig verändernde Institution in Kassel begründet – ebenso wie als maßgebliche Kraft, die den globalen Diskurs über zeitgenössische Kunst mitgestaltet. Die documenta wurde von einer Gruppe von Expert_innen und Enthusiast_innen in Kassel gegründet, initiiert durch den Künstler und Gestalter Arnold Bode. Sie wollten zeigen, dass moderne Kunst einen wichtigen Platz in der Rekonstruktion der deutschen Gesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg hatte.

Seit ihrem Beginn im Jahr 1955 hat sie Tausende von Kunst- und Kulturschaffende aus unterschiedlichsten Kontexten und Orten rund um den Globus empfangen. Der Künstlerische Leiter der documenta 14, Adam Szymczyk, hat für die Ausstellung eine Doppelstruktur vorgeschlagen, die sich im Arbeitstitel Von Athen lernen widerspiegelt. Im Jahr 2017 werden Kassel und die griechische Hauptstadt gleichberechtigte Gastgeber der Ausstellung sein: Die bislang wenig hinterfragte Position Kassels als zentraler Standort der documenta wird zugunsten einer anderen Rolle aufgegeben, nämlich der eines Gastes in Athen. Die verschiedenen Orte und die divergenten historischen, sozioökonomischen und kulturellen Gegebenheiten in Kassel und Athen wirken sich ebenso auf den Prozess der Entwicklung beider Teile der Ausstellung aus, wie sie zugleich die einzelnen Kunstwerke inspirieren und beeinflussen.

Die an der documenta 14 teilnehmenden KünstlerInnen sind eingeladen, im Rahmen der zwischen diesen beiden Städten entstehenden Dynamik zu reflektieren und für jeden der beiden Orte eine Arbeit zu entwickeln. Die documenta 14 versucht, eine Vielzahl von Stimmen in den zwei Städten, in denen sie verortet ist, zwischen ihnen und über sie hinaus, zu erfassen und erschließt vom Blickwinkel der mediterranen Metropole Athen aus, in der sich Afrika, der Nahe Osten und Asien berühren, auch außereuropäische Kontexte. Die physische und metaphorische Distanz zwischen Kassel und Athen verändert auf grundlegende Art und Weise, wie BesucherInnen die documenta 14 erfahren – indem Gefühle des Verlusts und der Sehnsucht ins Spiel gebracht werden, während das Verständnis dessen, was eine solche Ausstellung sein kann, neu gefasst wird.

Möglich wird die Aktion durch die Unterstützung bundesweiter Sponsoren:

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