Die große Sommeraktion für mehr Fitness im Alltag

Seit über 20 Jahren heißt es im Sommer „Mit dem Rad zur Arbeit“. Denn zum ersten Mal fand die Aktion bereits im Jahr 2001 als regionaler Pilotversuch mit immerhin 828 Teilnehmenden im bayerischen Günzburg statt. Seitdem ist viel passiert und so sind zwischenzeitlich bundesweit über 330.000 Berufstätige dabei.

Der Aktionsablauf im Überblick:

Die Teilnahme an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ ist komplett kostenfrei. Nach Ihrer einmaligen Registrierung finden Sie Ihren „Aktionskalender“ auf der Teilnehmerseite im Loginbereich. Hier pflegen Sie Ihre Aktivtage und behalten Ihre Leistungen im Blick.

Bis zu vier Teilnehmende können zur gegenseitigen Motivation auch ein virtuelles Team bilden. Es radelt natürlich weiterhin jeder seine eigene Strecke. Falls kein Team zustande kommt, radeln Sie als Einzelperson.

Wenn Sie den Infoletter abonnieren, erinnern wir Sie rechtzeitig an alle wichtigen Termine, wie z.B. den Startschuss oder den finalen Teilnahmeschluss für die Verlosung der Sachpreise.

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Ab Mai können Sie Ihre aktiven Tage in Ihren Aktionskalender online erfassen. Während des Aktionszeitraums gilt es an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.

Fernpendler kombinieren den Arbeitsweg einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Es zählen auch Teilstrecken, zum Beispiel für den Weg zum Bahnhof und zurück.

Wer das 20-Tage-Ziel erreicht und seine Leistungen bis einschließlich 16. September im Aktionskalender festhält, nimmt automatisch an der Verlosung der Sachpreise teil.

Angenehme „Nebeneffekte“:
Als aktiv Teilnehmender gewinnen Sie in jedem Fall, denn durch mehr Bewegung im Alltag stärken Sie effektiv Ihre Gesundheit und das Wohlbefinden. Regelmäßiges Radfahren schützt nämlich vor Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht und Herz-/Kreislauf-Erkrankungen. Auch teilnehmende Unternehmen profitieren dadurch mit.

Zahlen und Fakten:

Jeder fünfte Erwerbstätige in Deutschland
radelt laut der Studie "Fahrrad-Monitor Deutschland 2021" bereits zur Arbeit.

Rund 281.200 Teilnehmende
haben sich 2022 bundesweit an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ beteiligt. Über 50.000 Neuregistrierte kamen hinzu - ein neuer Jahresrekord.

Dank einer „MdRzA-Microsite“
können interessierte Unternehmen die Aktion mit geringem Aufwand als eigene Mitarbeitendenaktion ins Unternehmen tragen. Mehr...

Teilnehmenden-Portraits

Lernen Sie MdRzA-Aktive in unserer neuen Serie „Teilnehmenden-Portraits“ kennen und erfahren Sie mehr über deren Motivation und Erlebnisse.

Hier gibts hilfreiche Tipps aus erster Hand und auch Witziges, Erstaunliches und manchmal sogar beinah Unglaubliches:

Was führte Sie zu MdRzA?

1992 wurde bei uns die Regio-Card für den Zug eingeführt. Daher bin ich zuerst mit der Bahn in die Arbeit gefahren. Später bin ich dann an einzelnen Tagen auch mal aufs Rad umgestiegen, aber anfangs nur so 1-2 Tage in der Woche.

Das hat sich aber schnell geändert und meine Radtage haben die Oberhand gewonnen. Jetzt fahre ich seit rund 20 Jahren nur noch mit dem Rad in die Arbeit und fühle mich mit meinen 62 Jahren damit rundum gesund. Ergänzend spiele ich auch noch aktiv Fußball.

Was macht Ihre Pendelroute aus?

Meine Strecke ist einfach ungefähr 35 Kilometer lang. Meine 70 täglichen Kilometer von Rheinhausen nach Freiburg fahre ich mit dem Rennrad. Hauptsächlich geht es dabei über gut asphaltierte Radwege. Je nach Wind brauche ich dafür zwischen einer Stunde und 1 1/4 Stunden.

Morgens sind meist noch keine Ampeln an und ich kann die Strecke am Stück durchfahren ohne einmal anhalten zu müssen, das ist dann schon praktisch.

Haben Sie schon mal bereut, mit dem Rad gefahren zu sein?

Ganz und gar nicht! Mir macht es jeden Tag aufs Neue Spaß! Klar, gibt es auch mal "Frusttage" mit Sauwetter aber dann ziehe ich die Stunde einfach durch und freue mich auf die Dusche am Ziel. Glücklicher Weise kann ich auch an meinem Arbeitsplatz duschen.

Dort habe ich auch immer Wechselsachen und einen kleinen Ersatzteilvorrat (Schläuche, Mantel, Kettenglieder, passendes Werkzeug) um kleinere Reparaturen für den Heimweg direkt an Ort und Stelle durchzuführen.

Schon mal was Tolles erlebt?

Ja, auf jeden Fall. Irgendwas passiert immer. Zum Beispiel treffe ich öfter Fußballfreunde, die auch mit dem Rad unterwegs sind. Dadurch kann ich dann gleich noch nebenbei Bekanntschaften pflegen.

Oder man fährt einfach eine Weile nebeneinander her, unterhält sich und lernt dadurch neue Menschen kennen. Das mag ich.

Mir gefällt es auch, wenn es jetzt im Frühjahr morgens wieder heller ist und auch die Natur erwacht. Ich will jetzt nicht übertreiben, aber auch manchmal fühlt es sich so an, als hätte man sogar in der Tierwelt schon den ein oder anderen "Bekannten": Rehe, Füchse... - sogar Wildschweinen begegnet man da gelegentlich.

Was würden Sie anderen raten, die erst noch anfangen wollen?

Warme, trockene Kleidung muss man haben. Und für den Kopf ist vor allem Regelmäßigkeit wichtig. Wenn man sich jeden Morgen immer wieder neu fragt, ob man das Rad nimmt oder nicht. entscheidet man sich zu oft dagegen.

Doch sobald man in die tägliche Routine reingekommen ist, geht´s wie von selbst. Für mich stellt sich die Frage gar nicht. Ich fahre einfach los und hab es noch nie bereut.

Was führte Sie zu MdRzA?

Ich bin aktives ADFC-Mitglied und auch bei uns im Arbeitskreis Verkehr als helfende Hand aktiv. Das Thema Radfahren interessiert mich also ganz generell.

Früher fuhr ich noch mit der Straßenbahn. Da war ich über eine Stunde unterwegs. Durch einen Arbeitsplatzwechsel hat sich dann auch mein Arbeitsweg verändert und ich musste bei uns in Bremen genau auf die gegenüberliegende Weser-Seite – also „einmal um den Pudding“ kann man sagen.

Mit Corona bin ich dann schließlich aufs Fahrrad umgestiegen, Abstandhalten und so… Erst war ich fürchterlich schlapp, aber es wurde schnell besser. Jetzt bin ich, dank Fahrrad, schneller und unabhängiger als mit der Straßenbahn.

Jetzt fahre ich ganzjährig mit dem Rad, wenn es irgendwie geht. Das klappt ganz gut. Dafür habe ich mir z.B. Winterreifen mit Spikes besorgt. Auch, wenn man sie hier bei uns selten benötigt, haben sie mir bei Glatteis sehr geholfen.

Gegen Kälte kann man sich passend anziehen. Nur wenn es Hunde und Katzen regnet, nehme ich gelegentlich noch den Bus. Da stelle ich dann wieder fest, dass ich länger brauche.

Was macht Ihre Pendelroute aus?

Überwiegend fahre ich über schöne Radwege. Es gibt aber auch Stellen, wo man sich denkt: „Oh Gott, das ist eine „Fahrradstadt?"

Durch einen Umzug hat sich meine Strecke auch jetzt nochmal verkürzt. Dafür brauche ich etwas über eine halbe Stunde, je nachdem, wie der Wind steht. Durch die Taktung und den Fußweg zur Haltestelle wäre ich mit dem Bus doppelt so lange unterwegs.

Ich fahre auch ein ganz klassisches „Fahrrad 1.0“ mit ohne Strom. Ein E-Bike müsste ich bei uns täglich in den Keller tragen. Die Kraft spare ich mir.

Schon mal was Tolles erlebt?

Ja, auf jeden Fall. Irgendwas passiert immer unterwegs. Zum Beispiel treffe ich öfter Fußballfreunde unterwegs, die auch mit dem Rad unterwegs sind. Dadurch kann ich dann gleich noch nebenbei Bekanntschaften pflegen.

Oder man fährt einfach ne Weile nebeneinander her, unterhält sich und lernt dadurch neue Menschen kennen. Das mag ich.

Mir gefällt es auch, wenn es jetzt im Frühjahr morgens wieder heller ist und auch die Natur erwacht. Ich will jetzt nicht übertreiben, aber auch manchmal fühlt es sich so an, als hätte man sogar in der Tierwelt schon den ein oder anderen "Bekannten": Rehe, Füchse... - sogar Wildschweinen begegnet man da gelegentlich.

Was würden Sie anderen raten, die erst noch anfangen wollen?

Eine vernünftige Satteltasche für Regenklamotten und die Brotdose fand ich hilfreich. Außerdem einfach Spaß haben und die wunderbaren Ausblicke genießen, was mit dem Auto halt nicht geht.

Was führte Sie zu MdRzA?

Ich bin auf die Aktion über Social Media aufmerksam geworden und über unsere Uni-Leitung. Ich arbeite an der Uni Bonn als Doktorandin, dort wurde sie auch empfohlen.

Was macht Ihre Pendelroute aus?

Ich wohne in Brühl und arbeite in Bonn. Meine Strecke ist rund 22 Kilometer lang. Ich fahre sie ein- bis zweimal in der Woche, je nach Terminaufkommen.

Witzigerweise habe ich festgestellt, dass ich mit dem Fahrrad schneller bin, als mit Bus und Bahn. Mit den Öffentlichen muss ich umsteigen und laufen. Mit meinem Fahrrad fahr ich einfach durch. Und die Parkplatzsuche kann in Bonn auch richtig dauern.

Meine Strecke führt u.a. am Rhein entlang. Teilweise umgehe ich die stark befahrenen Straßen und weiche auf Feldwege aus. In Bonn hilft mir jetzt auch eine neue Spur für Fahrräder. Die macht den letzten Teil der Strecke glücklicherweise noch sicherer. Zur Entspannung höre ich Hörbücher auf Englisch. So lerne ich gleichzeitig noch die Sprache besser, das hilft mir bei meiner Doktorarbeit.

Im letzten Jahr habe ich mir dann noch ein neues, günstiges Pedelec gegönnt. Das ist zwar nicht so stark, aber es hilft bei stürmischem Gegenwind zwischen den Feldern und am Fluss entlang. Außerdem wohne ich oben am Berg. Da ist das auf dem Heimweg und mit Einkäufen schon ganz angenehm.

Schon mal was Tolles erlebt?

Ich finde die vielen Reiher am Rhein immer richtig cool. Die stehen oft ganz nah an einem dran und fliegen auch nicht weg, wenn man an ihnen vorbeifährt.

Haben Sie schon mal bereut, mit dem Rad gefahren zu sein?

Nein, eigentlich noch nie. Interessant fand ich, wie viele Radelnde bereits dabei sind und welche beachtlichen Strecken teilweise gefahren werden. Da ist meine ja noch harmlos.

Was würden Sie anderen raten, die erst noch anfangen wollen?

Mein Tipp wäre: Klein anfangen und sich dann langsam steigern.

Am Anfang habe ich gelegentlich Bus und Bahn kombiniert. Zum Beispiel bin ich dann eine Strecke mit der Bahn gefahren, eine mit dem Rad. Ich hab´ das zwar im letzten Jahr nun überhaupt nicht mehr gebraucht, aber für den Kopf ist´s trotzdem gut, die Bahn als Plan B zu haben. Beim Einkauf auf dem Heimweg ist ein Korb praktisch.

Radfahren hilft mir auf jeden Fall total dabei, den Kopf frei zu bekommen. Der Effekt auf die mental health (Mentale Gesundheit) ist super! Man muss ja nicht schnell fahren - Hauptsache man bewegt sich ein bisschen. Und wenn man "die Wut im Nacken hat", kann man wie irre in die Pedale abtreten und der Stress ist weg! Einen Helm mit Beleuchtung sollte man auch haben, damit man besser gesehen wird. Gerade wenn man ganzjährig fährt.

Herr Huber ist Referent der AOK Bayern im Fachbereich Behandlungsfehlermanagement. Er ist fleißiger Teilnehmer der AOK-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“: Zweimal wöchentlich fährt er die etwa 100 Kilometer lange Strecke Bergen (LK Traunstein) - München – und das bei Wind und Wetter, sommers wie winters. „Gewonnen habe ich aber noch nie etwas“, erzählt er lachend am Telefon. „Wäre die Vergabe kilometerabhängig, hätte ich sicher gute Chancen!“

Herr Huber, laut Google Maps fährt man die Strecke aus dem Landkreis Traunstein nach München mit dem Rad in etwa fünf Stunden. Wann stehen Sie morgens auf?

Ich bin an zweieinhalb Tagen in der Woche in München, den Rest der Zeit arbeite hier von Traunstein aus im Homeoffice. An meinen Bürotagen stehe ich etwa halb fünf auf und fahre dann frühmorgens mit dem Rad im Gepäck mit dem Zug nach München.

Nach meinem Arbeitstag geht es gegen 14 Uhr mit dem Rad die etwa 100 Kilometer zurück nach Bergen. Meistens bin ich nach etwa vier Stunden zuhause – je nach Windrichtung kann es aber auch länger oder kürzer dauern.

Warum machen Sie das?

Ich bin schon seit vielen Jahren passionierter Radfahrer und mache insgesamt einfach gerne Sport. Das ist mir wichtig als Ausgleich zu meiner sitzenden Bürotätigkeit. Bewegung hilft mir mich gut zu fühlen und fit zu bleiben, auch mental. Durch das Radfahren als Arbeitsweg kann ich den Sport einfach in meinen Alltag integrieren.

Was sehen Sie alles unterwegs?

Ab München erstmal viel Straße (lacht). Richtig schön wird es ungefähr ab Bad Aibling, mit kleineren Straßen und einer tollen Aussicht. Ab Frasdorf fahre ich direkt an den Bergen entlang. Und dann kommt bald schon der Chiemsee. Im Sommer mache ich hier oft kurz Halt, um eine Runde schwimmen zu gehen.

Was haben Sie an Ausrüstung dabei?

Gar nicht so viel: Wasser, Riegel, meinen Laptop und ein bis zwei Bananen. Meine Fahrradkleidung ist natürlich je nach Jahreszeit angepasst. Kalte oder warme Temperaturen machen mir dabei nichts aus – Hauptsache, das Wetter stimmt und es regnet zum Beispiel nicht in Strömen. Nur im Winter, wenn die Tage zu kurz sind oder es schneit, fahre ich nicht. Dann gehe ich lieber laufen und lasse das Fahrrad zu Hause.

Kommt es auch vor, dass Sie mal keine Lust haben?

Aber natürlich! Zum Glück kenne ich mich inzwischen und weiß genau, dass das nach fünf Kilometern wie verflogen ist. 

7 Jahre, 168 Tage, 18.609 km/gesamt, 2.658,4 km/Jahr, 110,8 km/Tag alleine mit MdRzA...

Ihr Hauptgrund für die Teilnahme (Zeit, Geld, Umwelt, Gesundheit)?

Ich bin irgendwann einfach mal mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Einige Kollegen meinten, ich solle das doch öfter machen und am besten gleich mit einem sportlicheren Rad. Das habe ich dann umgesetzt und fahre jetzt sehr oft mit dem Rad zur Arbeit, je nachdem, wie es zeitlich passt.

Mit dem Rauchen habe ich dann auch irgendwann aufgehört und heute gehts mir richtig gut und ich fühle mich fit und gesund. Das ist auch wichtig, denn ich bin Schlosser von Beruf, arbeite also auch tagsüber viel körperlich.

Ich fahre auch bei jedem Wetter und da ich im Dreischichtbetrieb arbeite, auch zu den unterschiedlichsten Tages- und Nachtzeiten.

Wie ist Ihre Strecke (eher Stadt, Land, Straßen, Feldwege) und wie lang?

Ich habe verschiedene Strecken. Das ist mir wichtig, damit es abwechslungsreich bleibt und nicht eintönig wird, weil ich mit dem Rennrad nur auf Straßen fahren kann.

Im Winter oder bei schlechterem Wetter fahre ich seit 3 Jahren mit meinem E-Mountainbike, da sind es so zwischen 47 bis 55 Kilometer entlang des Mittellandkanals und kurze Strecken auf der Straße. Hier ist´s dann überwiegend flach.

Im Sommer fahre ich mit dem Rennrad auch gerne auf dem Heimweg noch eine Runde ums Steinhuder Meer oder über den Deister. Das sind dann auch schon mal 60-80 Kilometer und mehr und hügeliger.

Für die einfache Strecke zur Arbeit benötige ich, je nach Variante, so um die zwei Stunden. Ich plane aber immer drei Stunden ein, damit ich entspannt fahren kann und noch Zeit habe zum Duschen vor Schichtbeginn. 

Haben Sie schon mal bereut, mit dem Rad gefahren zu sein?

Nein, eigentlich noch nie. Selbst wenn ich unterwegs mal eine Panne habe, entmutigt mich das nicht. Für solche Fälle bin ich entsprechend ausgerüstet.

Schon mal was Tolles erlebt?

Ich mag die vielen Kleinigkeiten und irgendwas erlebt man eigentlich immer. Die Fahrt in den Sonnenaufgang ist wunderschön und oft kreuzen Hasen oder Rehe meinen Weg. In solchen Momenten genieße ich einfach den Aufenthalt in der freien Natur.

Oft treffe ich auch die gleichen Menschen, die mit ihren Hunden spazieren gehen und man grüßt sich und ich bedanke mich, wenn sie mir Platz machen, damit ich meine Fahrt zügig fortsetzen kann,

Was würden Sie anderen raten, die erst noch anfangen wollen?

Man sollte sich fit fühlen, wenn man aufs Rad steigt! Vor allem, wenn man eine weitere Strecke vor sich hat. Aber natürlich darf das auch keine Ausrede sein, den inneren Schweinehund nicht zu überwinden.

Natürlich ist das Thema Sicherheit enorm wichtig. Dazu gehört eine gute Beleuchtung und Fahrradkleidung die dem Fahrer schon von Weitem bei jedem Wetter ausreichend Sicherheit bietet (bessere Sichtbarkeit). Auch das Rad sollte für den Fahrer optimal eingestellt sein, damit die Sitzposition zu einem passt, um Nacken und Rücken nicht übermäßig zu belasten. Eine gepolsterte Fahrradhose und ein vernünftiger Sattel leisten sehr gute Dienste..

Dieses Jahr ist allerdings auch mein letztes Jahr mit MdRzA. Denn ich bin 62 und gehe Ende des Jahres in den Ruhestand.

Haben Sie schon Pläne für die "Zeit danach"?

Auch in meiner Freizeit bin ich (auch mit meiner Frau) viel mit dem Rad unterwegs. Ein Ausflug zum Steinhuder Meer ist für uns immer ein beliebter Zielpunkt.

Mit Freunden hab‘ ich beispielsweise schon mehrmals Radurlaub auf Mallorca unternommen und bin auch bei verschiedenen Radtourenfahrten (RTF) mitgefahren. Zum Beispiel bei der großen Weserrunde und der Bodenseerundfahrt.

Da wird es also sicher dann die ein oder andere Tour geben.

Torgund Bistrosch

Teilnehmende seit 3 Jahren, 380 Einträge im Aktionskalender, 28.271 Kilometer Gesamtstrecke, Im Schnitt 9.757km/Jahr; 77km/Tag

Warum machen Sie mit bei MdRzA?

Ich habe 2001 angefangen damit, meine Fahrten in einer Excel-Tabelle zu erfassen. Das mache ich heute noch. Zusätzlich nutze ich für meine Fahrten zur Arbeit aber auch noch MdRzA.

Was macht Ihre Radroute besonders?

Meine Strecke in die Arbeit beträgt nur 5 Kilometer - leider! Deshalb mache ich dann schon manchmal extra einen Umweg, um diese etwas auszudehnen. Dann sind es zumindest 8 Kilometer und auf der längeren Strecke gibts dann auch keine Ampeln. Manchmal verbinde ich meinen Arbeitsweg aber auch gleich mit einer Runde um die Stadt, dann sind es auch gerne mal 40-50 Kilometer.

Ich muss aber gleich dazu sagen, dass ich auch privat eine begeisterte Radfahrerin bin. Manche sagen sogar, es wäre für mich wie eine "kleine Sucht". Mein Ziel ist es zum Beispiel, dass ich im Jahr an mindestens 100 Tagen über 100 Kilometer fahre.

Das schaffe ich, indem ich zum Beispiel zu unserem 50 Kilometer außerhalb gelegenem Garten mit dem Rad fahre. Auch für die Fahrten zu meiner Mutter, sie ist Pflegefall, nutze ich das Rad, wobei ich mit Hin- und Rückweg auch wieder fast auf meine 100 Kilometer komme. E-Bike habe ich keines. Mein Mann sagt immer "Waden statt laden". Aktuell fahre ich ein ′Gravel Bike′, das ist eine Art Rennrad mit dem man aber auch unebenere Straßen und Feldwege fahren kann.

Ich wohne in Cottbus, da ist der Spreewald vor der Haustür. Außerdem fahre ich gern durchs Lausitzer Seenland, das Schlaubetal, im Bereich Schwarmützelsee oder mache auch schon mal eine Tagestour bis Görlitz.

Haben Sie schon mal bereut, mit dem Rad gefahren zu sein?

Ne, ich habe dann schon eher den Fall, dass ich mich ärgere, wenn ich mal nicht mit dem Rad gefahren bin.

Was würden Sie anderen raten, die erst noch anfangen wollen?

Man sollte ich unabhängig von anderen machen. ′Reinquataschen′ funktioniert nicht. Natürlich ist es schön, gemeinsam zu fahren, aber wenn der andere mal nicht kann oder möchte, fährt man halt alleine.

Wichtig ist denke ich auch, mit einem guten bzw. nicht zu schlechtem Fahrrad anzufangen, damit man direkt Spaß dabei hat und es keine Quälerei wird. Ich habe beispielsweise meine Touren mit einem einfachen 7-Gang-Damenrad begonnen. Das hab ich aber nach einem Jahr bereits wieder verkauft, weil ich gemerkt habe, dass ich mehr Gänge haben möchte.

Schon mal was Tolles/Besonderes erlebt?

Absolut! Der Wechsel der Jahreszeiten, draußen in der Natur zu sein, schöne Gegenden entdecken - es gibt einem so viel!

Man nimmt die Welt um sich ganz anders wahr, wenn man mit dem Rad unterwegs ist. Außerdem findet man schöne Ecken, die man mit dem Auto nie sehen würde und trifft nette Leute und Gleichgesinnte.

Dadurch, dass ich beim Radfahren den Kopf freibekomme, habe ich dabei auch die besten Einfälle: Egal ob Inspirationen für Geschenke, Ideen für Feiern oder komplizierte Behördenangelegenheiten - man bekommt die Gedanken gut sortiert und bei mir fügt sich auf dem Rad dann alles zusammen.

Jonas Albert

Dieser Tweet machte uns neugierig!

Was wurde aus Ihrem „Zufalls-Fundrad“?
(Anm.: s. Tweet rechts)

Ich nutze das Rad immer noch als Zweit- und "Bahnhofsrad". Es steht am Hauptbahnhof in Mainz, weil ich für meine Arbeitsstelle Bahn und Fahrrad kombiniere.

Vom Bahnhof sind es dann ungefähr noch 10 Minuten zur Arbeit. Die Strecke führt durch die Stadt über ein paar Ampeln. Dafür reicht das gerettete Rad mit drei Gängen locker!

War es Liebe auf den ersten Blick oder hat sich Ihre Beziehung erst entwickelt? Um es wieder fit zu bekommen, war nur ein neuer Reifen nötig. Aber das war der kleinste Invest und hat sich total gelohnt.

Was führte Sie zu MdRzA?

An der Aktion nehme ich seit rd. 3 Jahren teil. Am Anfang hat es zwar etwas Überwindung gekostet, weil man da noch das Gefühl hat das Auto wäre bequemer und schneller aber tatsächlich habe ich dann recht schnell festgestellt, dass das gar nicht so ist.

Deshalb fahre ich auch zu meiner zweiten Arbeitsstelle einmal in der Woche direkt von daheim aus mit meinem anderen Rad.

Schon mal was Tolles erlebt?

Das Gute ist, dass ich mit dem Fahrrad nicht nur schneller bin, sondern die frische Luft ist direkt auch gleich mein morgentlicher "Aufwach-Kick". Ich fahre auch ganzjährig mit dem Rad und es muss schon wirklich schütten, damit ich es mir überlege.

In letzter Zeit ist das eigentlich gar nicht mehr vorgekommen.Mit der Zeit kennt man sich auch auf der Strecke. Zum Beispiel treffe ich oft die gleichen Leute mit ihrem Hund beim Morgenspaziergang und da grüßt man sich direkt.

Was würden Sie anderen raten, die erst noch anfangen wollen?

Tipp 1: Neuen Teilnehmern würde ich raten, am Anfang lieber etwas mehr Zeit einzuplanen. Wenn man gefühlt am Morgen direkt gegen die Uhr strampeln muss, ist das eher unentspannt. Sobald ich dann rausgefunden hatte, welche Zeit ich maximal brauche, konnte ich die Fahrt dann viel besser planen ohne den Stress zu haben, zu spät zu kommen. Rückblickend wäre vielleicht sogar eine kleine "Testfahrt" zur Erkundung der Strecke an einem Wochenende eine gute Idee gewesen.

Tipp 2: Man sollte nicht am falschen Ende sparen. Ich habe mir zu Weihnachten deshalb zum Beispiel einen neuen Helm mit Rücklicht und reflektierende Handschuhe gewünscht. Der Helm hat ein gut sichtbares Rücklicht und die Handschuhe sind neongelb und haben eine reflektierende Beschichtung - super fürs Handzeichen.

Haben Sie schon einmal bereut, mit dem Rad gefahren zu sein?

Seit ich mit dem Rad zur Arbeit fahre, habe ich das noch nie bereut. Einmal hatte ich nach den Ferien mal einen Platten und habe es erst am Morgen bemerkt, als ich losfahren wollte. Das war etwas ärgerlich. Seitdem checke ich sowas am Abend vorher lieber nochmal kurz.

Aber eigentlich denke ich immer "JAAA, alles richtig gemacht" wenn ich auf dem Rad sitze!

Luisa S.

Was führte Sie zu MdRzA?

Ich bin seit vorletztem Jahr dabei, wobei ich im ersten Jahr mittendrin noch eingestiegen bin und letztes Jahr dann von Anfang an. Vorher bin ich ehrlich gesagt Jahre lang nicht gefahren und war stattdessen begeisterte Fußgängerin.

Doch durch einen Job- und Wohnungswechsel hat sich dann eine gute Raddistanz ergeben und deshalb habe ich mein 20 Jahre altes Fahrrad wieder aus dem Keller geholt, das ich mal in einer Tombola beim Pfarrfest gewonnen hatte.

Das hab ich dann erst einmal wieder fit machen lassen. Seitdem fahre ich mit dem Rad, wenn das Wetter mitspielt. So bin ich letztes Jahr auch nach der Aktion noch oft gefahren und dieses Jahr hab ich sogar schon Ende Februar angefangen.

Wie ist Ihre Strecke (eher Stadt, Land, Straßen, Feldwege) und wie lang?

Ich bin im Bonner Stadtgebiet unterwegs und fahre ca. 5 1/2 Kilometer einfach. Meine Lieblingsstrecke habe ich mir aus Seitenstraßen und Radwegen "zusammengebastelt" bzw. zusammen mit einer Kollegin ausgekundschaftet, die eine ähnliche Route hat.

Wäre ich den Weg gefahren, den mir Google vorgeschlagen hat, hätte ich wohl nicht lang durchgehalten, denn da wäre ich hauptsächlich am täglichen Berufsverkehr-Stau entlanggefahren.

Haben Sie schon Vorsätze fürs neue Aktionsjahr?

Ich möchte auf jeden Fall das Ziel mit den 20 Tagen schaffen, klar! Außerdem hab ich mir vorgenommen, noch mehr Kollegen dazu zu motivieren, mit dem Rad zu fahren - am besten zusammen. Ich weiß nämlich von ein paar Kollegen, dass sie auf der gleichen Strecke unterwegs sind, nur aktuell noch mit dem Auto.

Ich hab auch schon einige Kolleginnen und Kollegen übers Radfahren kennen gelernt. Da hatte jemand bei uns intern über eine Chatgruppe dazu aufgerufen, ein Team zu gründen und mittlerweile waren wir auch schon alle gemeinsam essen.

Was würden Sie anderen raten, die erst noch anfangen wollen?

Idealerweise startet man an einem Tag mit gutem Wetter.

Was mir hilft: sich verabreden! Dann muss man nicht alleine los. Und wie bei allen Zielen, kann es nicht schaden mit anderen darüber zu reden. Die Leute fragen dann nach und ich freue mich dann immer, wenn ich sagen kann: "Ja klar, heute auch wieder...!". So ein klein wenig "soziale Kontrolle" kann ja auch motivieren.

Was wir außerdem sehr geholfen hat, war die gemeinsame Streckenoptimierung mit einer Kollegin aus meiner Nachbarschaft: Ein kleiner Umweg hat meine Strecke gleich viel hübscher gemacht. Manchmal ist die Parallelstraße einfach viel toller und Steigungen weniger steil.

Schon mal was Tolles erlebt?

Also mein radfahrerisches Highlight im letzten Jahr war meine erste Dienstreise mit dem Rad. Wir hatten eine Teamklausur auswärts in einem Hotel. Zu dem bin ich ungefähr 20 Kilometer am Rhein entlanggefahren und habe dann mit der Fähre übergesetzt. Das war wunderschön, trotz Regen.

Wie gesagt: Vorher war ich wirklich begeisterte Fußgängerin aber sobald ich aufs Rad steige, wird die Stadt für mich auf einmal viel kleiner und auch weitere Ziele schneller erreichbar. Meinem 20 Jahre alten Tombola-Fahrrad bin ich dabei auch weiterhin treu. 3 Gänge und ´ne Rücktrittbremse ist ja alles, was ich brauche!

Dr. Sibylle Dunker

28 Einträge, 776 km Gesamtstrecke im Aktionsjahr '22

Was führte Sie zu MdrzA?

Ich wohne südlich von Bonn und arbeite auf der Hardthöhe. Vor meinem Stellenwechsel bin ich mit dem Auto gefahren und täglich viel im Stau gestanden (40 km). Jetzt habe ich noch 12 km zur Arbeit und bin dann direkt aufs Fahrrad umgestiegen.

Unseren Zweitwagen haben wir dann auch verkauft, denn ich fahre das ganze Jahr mit dem Fahrrad.

Haben Sie schon mal bereut, mit dem Rad gefahren zu sein?

Nein, gar nicht! Manche Kollegen schauen mich zwar gelegentlich deshalb mit einer Mischung aus Irritation und Respekt an, aber ich komme immer frisch zur Arbeit und es fühlt sich super an.

Was macht Ihre Radroute besonders?

Meine 12 Kilometer lange Strecke sind ungefähr 30 Minuten Fahrt. Auf der Heimfahrt mache ich dann manchmal noch eine Extrarunde durch den Wald. Da ist die Strecke dann etwas länger und wenn ich heimkomme, habe ich meinen Sport schon gemacht.

Haben Sie vielleicht Tipps für andere, die erst noch anfangen wollen?

Also was ich jedem raten kann: alles am Abend vorher fertig machen (Luft, Licht, Klamotten, Wasserflasche schon am Rad) - ich brauche das! Mein Knackpunkt war vorher immer, noch Luftpumpen oder sowas machen zu müssen. Wenn es dann noch kalt und dunkel ist, hat man direkt schon keine Lust mehr…

Jetzt stehe ich direkt mit dem Gefühl auf, sofort losradeln zu können! Und wenn die Radklamotten schon vorbereitet da liegen, denkt man gar nicht mehr, sondern macht einfach.

Wichtig, vor allem wenn man wie ich das ganze Jahr fährt, sind auch die richtigen Klamotten wie z.B. gescheite Handschuhe für trockene Hände.

Haben Sie unterwegs schon einmal etwas Bemerkenswertes erlebt?

Ich habe oft schöne Naturerlebnisse: Rehe im Wald, Greifvögel - und wenn es nur ein Eichhörnchen ist.

Man sieht auf dem Rad so viele Dinge, die kann man beim Autofahren gar nicht wahrnehmen. Ich habe zum Beispiel meine Kollegen morgens mal nach dem tollen Vollmond an diesem Morgen gefragt, der war vielen Autopendlern gar nicht aufgefallen...

Oder es gibt da zum Beispiel einen E-Biker. Den kenne ich zwar nicht, aber er hat mir jetzt schon hin und wieder einfach zugerufen "...häng dich dran!" und mir Windschatten gespendet.

Es ist einfach ein nettes Miteinander unter den Radpendlern, denen man regelmäßig begegnet.

Alexander Gechis

Was führte Sie zu MdrzA?

Das war etwas verrückt: Das Goethe-Institut hat bei einem Deutschkurs die Aktion durchgenommen. Anfangs dachte ich gar nicht, dass es die Aktion wirklich gibt, sondern nur fiktiv für den Kurs ein Übungsbeispiel ist. Aber als ich dann gemerkt habe, dass die Aktion echt ist, habe ich mich sofort angemeldet!

Und als Softwareentwickler im Bereich der künstlichen Intelligenz und sitze ich den ganzen Tag vorm Computer. Zuhause hab ich zwei Kinder. Da bleibt nebenher, z.B. abends, leider nicht mehr viel Zeit übrig für Sport. Außerdem müsste ich mit den Öffentlichen zwei Mal Umsteigen. Da bleibt immer ein Risiko, ob der Anschluss klappt...

Jetzt kombiniere ich Sport und Arbeitsweg und nutze die Zeit doppelt. Eigentlich nutze ich die Zeit sogar dreifach, weil ich unterwegs auch nebenbei noch Podcasts höre, am liebsten zu den Themen KI, Politik oder dem Ukraine-Krieg.

Was macht Ihre Radroute besonders?

Ich habe eine schnelle und eine schöne Strecke: Die schnelle ist ungefähr 25 km. Die schöne Strecke ist nur drei Kilometer länger aber führt mich dafür durch den Wald zwischen Potsdam und Berlin über schöne Radwege und an einem Fluss entlang. Im Wald habe ich dabei schon Wildschweine getroffen und sogar einen Waschbär.

Ich fahre mit dem Rad, so oft es geht. Da ich teilweise im Homeoffice arbeite und auch Dienstreisen mache klappt es aktuell ungefähr 2 bis 3 Mal pro Woche.

Haben Sie schon mal bereut, mit dem Rad gefahren zu sein?

Nein, eigentlich nicht. Für mich gibt auch kein falsches Wetter, nur falsche Kleidung! Ein echtes Problem waren im heißen Sommer allerdings die fehlende Duschmöglichkeit an meinem Arbeitsplatz. Da kam ich teilweise klatschnass an.

Das habe ich dann über mein Fitness-Abo gelöst. Direkt neben meinem Arbeitsplatz befindet sich nämlich ein Studio. In das bin ich dann nur zum Duschen gegangen. Die Mitarbeiter haben mich zwar manchmal verwundert angesehen, weil ich nur zum Duschen komme, aber ich hab‘ dann einfach gesagt: "Ich habe schon unterwegs trainiert!".

Nicht so schön sind außerdem noch so 2-3 Stellen im Berliner Teil der Strecke. Da stehe ich dann immer relativ lang, zusammen mit anderen Radlern, und muss warten um über die Straße zu kommen. Dazu möchte ich mal die Stadt anschreiben, ob man die Situation für Radfahrer dort nicht etwas verbessern kann. Es betrifft ja nicht nur mich, sondern viele Radler, die dort immer stehen.

Was würden Sie anderen raten, die erst noch anfangen wollen?

Am Anfang bin ich mit Rucksack gefahren, das war unbequem. Jetzt habe ich eine Fahrradtasche. Das ist zwar nichts Besonderes aber mir brachte das auf jeden Fall eine richtige Erleichterung.

Nach Ende des 9-Euro-Tickets hab‘ ich gemerkt, dass ich für die Monatskarte über 120 Euro hätte bezahlen müssen. Das Geld habe ich dann lieber in ein Pedelec investiert. Seitdem macht mir das Radfahren noch viel mehr Spaß und ich nutze es auch für viele Familienfahrten gemeinsam mit meiner Tochter. Das hat sich total gelohnt.

Das 100-Sekunden Erklärvideo zu "Mit dem Rad zur Arbeit"

Gute Argumente:

Sieben Fakten, warum „Mit dem Rad zur Arbeit“ gut für Sie ist

Während etwa beim Joggen die Knochen bei jedem Schritt das  Zwei- bis Dreifache des eigenen Körpergewichts abfedern müssen, ruht dieses beim Biken zu fast 70 Prozent auf Sattel, Lenker und Pedale.

Gesunde Gelenke erkennt man an einem guten Knorpel. Und der wird nur bei zyklischen Bewegungen ohne große Belastungen, etwa dem Treten in die Pedale, optimal mit Nährstoffen versorgt.

Lange Touren machen der Fettverbrennung Feuer. Einsteiger fahren im Grundlagenbereich. So lernen die Muskeln, beim Sport und selbst in Ruhephasen vermehrt auf die Fettreserven zurückzugreifen.

Wer gut in Form ist, tritt kräftiger in die Pedale – und steigert zusätzlich den Kalorienverbrauch. Isotonische Sportgetränke  und Energieriegel liefern auf dem Rad frische Power – enthalten aber auch viele Kalorien.

Wer Fettpölsterchen zu Leibe rücken will, greift lieber zu Wasser und kalorienarmen Snacks.

Der Ruhepuls ist der anschaulichste und für jeden messbare Beleg für die positiven Auswirkungen des Bikens auf Fitness und Gesundheit.

Untrainierte haben einen Ruhepuls von ca. 60-70 Schlägen/Minute – Radprofis erreichen Werte unter 40.

Beim Biken kommen im Organismus viele Prozesse in Gang: Unter anderem strömen unzählige Hormone durch den Körper. So wird das Glückshormon Endorphin ausgeschüttet, zudem steigert das Wachstumshormon STH Ihre Leistungsfähigkeit – nicht nur auf dem Fahrrad, sondern auch im Alltag.

Bewegung fördert das Selbstwertgefühl. Klingt banal, hat aber enorme Auswirkungen auf die Psyche. Wer regelmäßig trainiert und immer wieder den inneren Schweinehund austrickst, hat das Gefühl, was geschafft und erreicht zu haben, und ist darauf stolz – und das vollkommen zu Recht!

Mehr Hubraum bringt mehr Power – so lassen sich die Effekte auf das Herz-Kreislauf-System kurz zusammenfassen.

Das sogenannte Herzminutenvolumen, also die Menge Blut, die bei Belastungen pro Minute durch die Adern gepumpt wird, steigt von 20-25 auf bis zu 40 Liter.

Der Herzmuskel wird nicht nur größer und kräftiger, er arbeitet auch ökonomischer, indem er mit gleichem Sauerstoffbedarf mehr Blut in die Blutbahn pumpt.

Biken verbessert die gesamte Blutzirkulation im Körper. Die Gefäße erweitern sich und werden elastischer.

Vor allem aber erhöht sich die Zahl der roten Blutkörperchen – die für den Sauerstofftransport verantwortlich sind.

Radfahren verbessert vor allem die Abläufe innerhalb der Muskeln, die harmonischer und effektiver zusammenarbeiten. Sämtliche Stoffwechselprozesse werden optimiert.

Für einen klassischen Muskelaufbau fahre  häufiger mal mit einem schwereren Gang fahren – dadurch wird das Muskelwachstum angestachelt.

MdRzA wird möglich durch Sponsoren & weitere regionale Partner:

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Alle Preise werden der Aktion kostenfrei zur Verfügung gestellt und nicht aus Mitgliederbeiträgen finanziert. Gewinn- & Preisdarstellungen stellen Sponsoreninformationen dar. Ein Gewinnumtausch oder eine Auszahlung des monetären Gegenwertes ist nicht möglich.